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Entstehung und Prophylaxe: Algen- und Schimmelflecken an der Hausfassade

Entstehung und Prophylaxe: Algen- und Schimmelflecken an der Hausfassade

Für viele Besitzer eines Hauses ist der Anblick von Schimmel- und Algenflecken an der Außenwand ihres Gebäudes ein großes Problem. Doch woher kommen diese Schimmel- und Algenflecken? Was kann man gegen den Schimmelpilz- und Algenbefall der Fassade tun?

Woher kommen diese Schimmel- und Algenflecken an der Fassade? - Das fragen sich viele Hausbesitzer trotz guter Dämmung. Die Entstehung von Algen- und Schimmelbefall wird aber gerade durch die Fassadendämmung begünstigt! Die Versiegelung hilft!
Woher kommen diese Schimmel- und Algenflecken an der Fassade? – Das fragen sich viele Hausbesitzer trotz guter Dämmung. Die Entstehung von Algen- und Schimmelbefall wird aber gerade durch die Fassadendämmung begünstigt! Die Versiegelung hilft!

Viele Menschen, die ihr Haus gebaut oder saniert haben, ärgern sich, wenn nur kurze Zeit nach der Fertigstellung ihre Hausfassade von Schimmel und Algen befallen ist. Die betroffenen Außenwände fallen durch grüne oder grau bis schwarz schimmernde Schlieren und Schleier auf. Doch wie können Schimmel- und Algenverfärbungen an der Außenwand eines Hauses entstehen? Dafür gibt es drei ganz wesentliche Bedingungen:

  1. Mikroorganismen
  2. Nährboden
  3. Feuchtigkeit

1. Mikroorganismen als Ursache des Befalls

Zu dem ersten Punkt ist ganz einfach erklärt, dass sich die Sporen von Algen und Pilzen überall in der Luft befinden. Allerdings können sich die Sporen erst mit dem entsprechenden Nährboden entwickeln. Das Fraunhofer Institut hat bei Untersuchungen über 140 verschiedene Arten von Algen und Pilzen an Außenbauteiloberflächen identifizieren können. Die häufigste Algenart ist die Grünalge, dicht gefolgt von der Rotalge.

Bei den Pilzen sind es vor allem die Schwärzepilze (schwarzer Schimmel), welche sich mit ihren dunklen Zellfäden und Sporen an den Außenwänden von Gebäuden befinden. Doch nicht nur Algen und Schimmelpilze besiedeln unter bestimmten Bedingungen Fassaden. Zu den anderen Spezies, welche zur Besiedlung von Außenwänden fähig sind, gehören: Bakterien, Flechten, Moose sowie Farne. Sehr oft findet man außerdem die gemeinsame Besiedlung des Putzes durch Pilze und Algen.

Algen von der Fassade entfernen: so geht’s! (Link)

2. Der entsprechende Nährboden für Algenbefall und Schimmelsporen

So brauchen Algen lediglich die Photosynthese um zu wachsen, denn sie sind autotrophe Lebewesen. Das bedeutet, sie können mittels der Photosynthese aus Wasser und Kohlendioxid selbst organische Stoffe bilden. Pilzsporen dagegen brauchen für ihr Wachstum organische Kohlenstoffe. Diese organischen Kohlenstoffe finden sich zum einen im Staub (z.B. im Feinstaub in der Luft, welcher sich dann auf der Fassade ablagern kann) oder aber auch in Dispersionsputzen und -farben. Doch auch wenn die Pilzsporen keine optimalen Wachstumsbedingungen vorfinden, so sterben sie nicht einfach ab. Die Sporen der Pilze setzen sich an der Fassade fest und harren aus, bis die Bedingungen besser sind.

3. Feuchtigkeit als wesentliche Voraussetzung für das Algen- und Schimmelpilzwachstum

Die dauerhafte Feuchtigkeit als dritte und existenzielle Voraussetzung für einen Schimmel- und Algenbefall kann auf verschiedene Art und Weise an die Sporen der Pilze und Algen gelangen und so zu deren Auskeimung beizutragen: Der technische Fortschritt hat zu dem größten Feuchtigkeitsphänomen diesbezüglich beigetragen. Denn seitdem die Dämmung an unseren Häusern stetig verbessert wurde, stieg auch der mikrobiologische Befall stetig. Grund dafür ist, dass durch die mittlerweile sehr guten Dämmeigenschaften die Oberflächentemperatur auf der Wandoberfläche in der kälteren Jahreszeit oder kalten Nächten unter die Außentemperatur sinkt.

In Folge dessen bildet sich Kondenswasser, in dem die Sprossen wunderbar auskeimen und gedeihen können. Da die West- und Nordfassaden im Tagesverlauf weniger schnell abtrocknen, ist so auch zu erklären, warum diese Wetterseiten besonders vom Algen- und Schimmelbefall betroffen sind. Es gibt jedoch noch andere Gründe für eine zu hohe Oberflächenfeuchtigkeit: Regen, Spritzwasser im Sockelbereich, verstopfte Dachrinnen oder verstopfte Balkonentwässerungen sowie schlecht ausgebildete Tropfnasen. Auch Umgebungsbedingungen, wie zum Beispiel Tal-Auen an Gewässern oder eine Region mit verstärkter Nebelbildung können für eine erhöhte Feuchtigkeit verantwortlich sein.

Folgen der Mikrobiologischen Besiedlung der Fassaden

Ob der Pilz- oder Algenbefall an den Fassaden schädlich oder einfach nur unschön ist, stellt ein viel diskutiertes Thema in der Fachwelt dar. Zumindest für den Algenbefall lässt sich festhalten, dass dieser zwar mitunter als sehr störend empfunden wird, aber für den Putz anscheinend weniger schlimm ist als der Pilzbefall. An einem Algenbefall kann man sogar erkennen, dass die Luft in der Umgebung schadstoffarm ist, da diese das Algenwachstum begünstigt.

Bei Schimmelpilzbefall von Außenwänden sind die Folgen jedoch gravierender. Denn wenn erst einmal die Außenwände von Schimmelpilzen besiedelt worden sind, so ist auch die Schimmelpilzkonzentration im Gebäudeinneren erhöht. Das wiederum bedeutet ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier. (Siehe hierzu auch: Schimmelpilze als Erreger von Krankheiten bei Menschen und Tieren)

Der Schutz der Fassade vor Algen- oder Pilzbefall

Um den Putz seines Hauses vor Schimmelpilzen und Algen zu schützen, kann der Hausbesitzer einiges tun. Bei schon befallenen Außenwänden gibt es spezielle Reinigungs-, Desinfektions- sowie Versiegelungsmittel, welche jedoch nur von fachkundigem Personal angewendet werden sollten. Man sollte als Hausbesitzer also den Weg zum Fachmann nicht scheuen. Es gibt Unternehmen, die unsere Produkte der Marke proPERLA nutzen, welche nicht nur auf die Bekämpfung, sondern auch auf die Prävention von mikrobiologischem Befall hin entwickelt wurden.

Qualität für höchste Ansprüche beim Schutz vor Algen oder Schimmel

Unsere Produkte der Marken proPERLA, COROSAN oder beispielsweise RENOTEC bieten selbstreinigende und atmungsaktive Beschichtungen mit einem extremen Abperleffekt. Fassaden, welche mit proPERLA-Farben behandelt werden, sind optimal vor Wind, Wetter und Mikroorganismen geschützt und das für 15 bis 20 Jahre! Die Fassadenfarben bieten wir in vielen schönen Farben an. Anwendbar sind sie außerdem auf praktisch allen Hausfassaden. Fragen Sie also Ihren Bauleiter oder sanierenden Fachmann nach unseren Produkten!

Doch nicht nur für die üblichen putz- und mineralischen Fassaden haben wir die perfekte Lösung. Auch für Metall- und Wellblechflächen gibt es mit COROSAN eine Metallbeschichtung, welche einen optimalen Schutz vor Oberflächenerosion und Rost garantiert. So haben weder Algen noch Pilze eine Chance sich auf dem Material festzusetzen.

Für Klinkerbauten bieten wir eine selbstreinigende Fassadencreme an, welche dafür sorgt, dass Wasser nur noch minimal ins Mauerwerk eindringen kann. Die Atmungsaktivität des Material bleibt jedoch bestehen. Auch bei diesem Produkt haben Sie als Hausbesitzer über 20 Jahre Freude am dauerhaften Fassadenschutz.

Die Qualität der Fassade entscheidet wesentlich über den Mikroorganismen-Befall

Angesichts des langen Zeitraumes von bis zu 20 Jahren, in denen man von Mikroorganismen wie Pilzen und Algen verschont bleibt, wenn man bei seiner Fassadengestaltung oder Außenwandsanierung auf Qualität achtet, sollte man auf Markenqualität zurückgreifen. Untersuchungen von namhaften Instituten, wie die des Fraunhofer Instituts, belegen immer wieder, welch hohe Bedeutung bei der Erreichung eines gesunden Wohlfühlklimas und einer ansprechenden Fassade der Produktqualität zukommt.

Wer bei seiner Fassadengestaltung nur den Preis entscheiden lässt, zahlt immer doppelt. Markenfirmen wie BECO TREAT mit Produkten wie der proPERLA-Serie hingegen entwickeln ihre Produkte stetig weiter und sorgen mit ihrer großen Erfahrung für innovative und langlebige

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